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Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.......
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

Kinderleicht ist Kindsein nicht!

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„Kinderleicht ist Kindsein nicht!“
(Buch)

Seiten: 165
Verlag: Publikationsservice, München
Erschienen: 2005
ISBN: 3-936904-20-0
Preis: 10,00 Euro inkl. Versand


Kinderleicht ist Kindsein nicht!

Ein Vorlesebuch für große Kinder


Zusammenfassung

Dieses Buch wendet sich an Kinder, die am Ende ihrer Grundschulzeit stehen. Es beginnt mit Julias Einschulung und endet mit ihrem letzten Tag in der Grundschule. Im Wechsel werden Geschichten aus der Schule oder aus Julias Leben erzählt. Wünschenswert wäre es, Julias Geschichte vorzulesen oder gemeinsam zu lesen, weil es schön wäre, wenn dadurch Gespräche entstehen könnten und Erinnerungen ausgetauscht werden würden. Besonders geeignet zum bewussten Abschließen der Grundschulzeit!


Inhaltsangabe

Manchmal ist Julia ziemlich traurig, und ein wenig neidisch schaut sie dann auf die anderen Kinder in ihrer Klasse, die alles haben, was sie so gerne hätte: Eine helle Hautfarbe, eine Mama, die Zeit hat, einen greifbaren Papa, eine richtige Familie... In solchen Momenten findet sie ihr Leben ganz schön schwer! Aber zum Glück hat sie eine ganz, ganz liebe Oma......


Geschenktipp

.... Alle Jahre wieder!
für Viertklässler zum Anteilnehmen, Erinnern und Loslassen
also eine Hilfe zum Abschiednehmen von der Grundschulzeit

für GrundschullehrerInnen oder Gruppenleiter zum Thematisieren
bestimmter Inhalte
Das Buch hat zwar eine fortlaufende Handlung, aber jede Geschichte kann auch für sich genommen werden.

für engagierte Großeltern, um Ihre Enkelkinder, die noch in der Grundschule sind, besser zu verstehen und begleiten zu können....
und um sich der eigenen Bedeutung bewusst zu werden

für Großeltern und Enkelkinder für gemütliche Stunden und hoffentlich gute Gespräche


Über das Buch

Das Buch für Kinder ab 9 Jahren gedacht- Kinder im letzten Abschnitt ihrer Grundschulzeit. Es ist sprachlich recht anspruchsvoll und setzt sich mit Wirklichkeit (nicht mit einer Fantasiewelt!) auseinander.
Da die Hauptperson Julia in eine Klasse geht, in der eine Verknüpfung von Waldorfpädagogik mit den Unterrichtsinhalten und -methoden der staatlichen Schule praktiziert wird, enthält das Buch Elemente aus beiden Bereichen.
Die liebevoll angefertigten Illustrationen wurden von einer damals 15-jährigen Waldorfschülerin erstellt.

Das Vorlesen hat für mich einen wichtigen Stellenwert. Sprache muss nun einmal gesprochen werden, immer und immer wieder. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Kinder Sprache eigentlich ganzheitlich lernen...und am besten in Verbindung mit Wohlgefühl!
Vor dreißig Jahren hatte man den Wahn, das Fernsehen oder der Kassettenrecorder könne für Kinder die gesprochene Sprache ersetzen. Inzwischen setzt sich aber immer mehr die Erkenntnis durch, dass die direkte Sprache nicht zu ersetzen ist, will man nicht eine grundsätzliche Sprachverarmung riskieren.
Ich habe meinen eigenen Kindern lange vorgelesen..... bestimmt bis zum 12. Lebensjahr. Es war bei uns ein festes Ritual, für das wir uns immer Zeit nahmen- ein Ritual, durch das viel Verbindung und Nähe entstand. Mit zunehmendem Alter wurde das Vorlesen für mich sogar immer interessanter, weil mich die Texte und Bücher stärker interessierten. Aus dem reinen Vorlesen wurde mit der Zeit ein gemeinsames Lesen.
Häufig ergaben sich dadurch Gesprächsanlässe mit meinen Kindern.

Die Geschichte beginnt mit der Einschulung von Julia, der Hauptperson, und sie endet mit dem letzten Tag der Grundschulzeit. Kinder in diesem Lebensabschnitt verfügen meistens über ein erstaunliches Erinnerungsvermögen. So bietet es sich an, an Hand von Julias Weg Parallelen oder Unterschiede zum eigenen Leben und Erleben zu betrachten.
Einen Rettungsanker in Julias Leben stellt die Großmutter dar. Sie ist nicht so gestresst wie die Mutter, und sie vertritt ihre Werte und ihre moralischen Vorstellungen. „Wie gut, dass es dich gibt, Omi!“ –so wollte ich das Buch ursprünglich nennen, bevor ich mich für den Titel „Kinderleicht ist Kindsein nicht“ entschied.
Als ich neulich das Buch erstmalig präsentierte, sagte ein alter Herr: „Da haben Sie recht: Kinderleicht ist Kindsein nicht. Kinder können auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen und müssen ständig Neuland betreten!“
Ich möchte diese Aussage noch ergänzen: Mit immer weniger Sicherheiten im Rücken müssen die heutigen Kinder immer mehr Neuland betreten, und das ist nicht kinderleicht!
Ich würde mir wünschen, dass die Lektüre dieses Buches Anregungen zu guten Gesprächen mit den Kindern gibt!